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KS Vive Targi Kielce wieder beim Heide - Cup dabei

Veröffentlicht am 19.02.2012

KS Vive Targi Kielce ist auch in diesem Jahr wieder beim Heide - Cup dabei !

Seitdem die Mannschaft Vive Targi Kielce vom Trainer Bogdan Wenta geführt wird, spielt sie regelmäßig in der Champions League. Die auf diesem Parkett in ganz Europa gewonnenen Erfahrungen sind wichtig für die Entwicklung des Vereins, der sich von Jahr zu Jahr verbessern will. Auch mit namhaften Verstärkungen, die das Team aus der Region Heiligkreuz zu einer der besten Mannschaften Europas werden lassen sollen. Der polnische Spitzenklub KS Kielce hat erst vor kurzem die Verpflichtung von Karol Bielecki und Krzysztof Lijewski bekannt gegeben. Das Duo von den Rhein-Neckar Löwen kehrt im Sommer in die polnische Ekstraklasa zurück und hat beim Verein einen Dreijahresvertrag unterschrieben.Namhaft sind die alljährliche Verstärkungen, die Vereinspräsident Bertus Servaas in die Region holt. Nur vor der aktuellen Saison hat der polnische Verein vom Bundesligisten Rhein-Neckar-Löwen mit Sławomir Szmal und Grzegorz Tkaczyk zwei polnische Spitzenspieler in die heimische Liga zurück geholt. Mit dem Isländer Thorir Olafsson vom TuS N-Lübbecke und dem aus Spanien kommenden Kroaten Denis Buntić wurden gleich vier hochkarätige Verstärkungen geholt. "Vor der nächsten Spielzeit werden wir nicht so viele Spieler holen, wir werden uns aber bestimmt erneut entsprechend verstärken", kündigte Servaas an. "Jeder Spieler muss wissen, dass er in einem professionellen Club spielt, und es ist selbstverständlich, dass wir immer stärker werden wollen", so Servaas weiter. Die Grundlagen für ein Team der europäischen Spitzenklasse scheinen bei Vive Targi Kielce gegeben: Es gibt eine große Anzahl von Sponsoren, eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Kielce und auch das realisierte Förderungsprogramm der "Woiwodschaft Heiligkreuz" ist eine Grundlage für die Entwicklung des Vereins und dessen finanzieller Stabilität. Der Blick geht dabei nicht nur auf die Profis, zahlreiche Jugendmannschaften bilden das Fundament. Zudem wurde mit einem eigenen Clubfernsehen die mediale Entwicklung vorangetrieben und das Marketing in der Region aber auch darüberhinaus ausgebaut. Die beste Werbung für den Verein ist allerdings die Champions League, in der fast immer mit über 4.000 Zuschauer ausgefüllten Halle. Denn in der Champions League geben sich internationale Spitzenteams in Kielce die Klinke in die Hand, messen sich mit den starken Gastgebern und deren Fans. Den Heimvorteil nutzte Kielce, um sich die Wild Card für die Champions League zu holen, nach dem die Meisterschaft in Polen nach einer dominanten Saison in den Finals überraschend verpasst worden war. Ausgeschaltet wurden mit Valladolid und den Rhein-Neckar Löwen zwei Schwergewichte und auch gegen die Füchse Berlin gelang zuletzt ein wichtiger Sieg. "Ich freue mich über den Sieg und bedanke mich bei dem Publikum für die Atmosphäre", hatte Bogdan Wenta danach gesagt. Ein wichtiger Erfolg, der Kielce vor den abschließenden Partien gegen Veszprem, Silkeborg und Chekhov weiter im Rennen um einen Platz im Achtelfinale hält. Sportlich war der Ausflug für die Füchse Berlin im Dezember kein Erfolg, dennoch hatten sie Gelegenheit einen Blick auf die Besonderheiten der Region Heiligkreuz zu werden, in der Kielce liegt. "Innerhalb von einigen Tagen kann man einen der interessantesten Orte auf der Landkarte von Polen besichtigen, wo sich unter anderem alte Burgen, bezaubernde Naturschutzgebiete und Höhlen befinden", heißt es in den Tourismusführern über die Region, die "problemlose Unterkunft in vielen hochklassigen Hotels und unvergessliche Abenteuer beispielsweise für Skifahrer oder im Sommer bei Flossfahrten" biete. "Ich habe schon einige Lieblingsorte", bestätigt Slawomir Szmal die Reiseführer und verweist auf das "Heiligkreuz", ein Heiligtum aus dem Jahr 1006 und den "Karczówka", einen Berg bei Kielce. Im Gegensatz zu anderen Spielern, die aktuell mit den Nationalteams unterwegs sind, kann Szmal aktuell die Schönheit der Landschaft der Region genießen. Eine Knieoperation durchkreuzte seine Hoffnungen auf die EM-Teilnahme, ein schwerer Rückschlag für die polnische Auswahl, deren Coach Bogdan Wenta auch in Kielce an der Seitenlinie steht. Insgesamt elf Spieler aus Kielce wwerden nach Serbien reisen, das Gros unter ihrem Trainer Bogdan Wenta mit der polnischen Auswahl. Mit Denis Buntic für Kroatien, Thorir Olafsson für Island, Uros Zorman für Slowenien, Rastko Stojkovic für Serbien und Marcus Cleverly für Dänemark werden sie dort aber auch auf eine Vereinskameraden treffen. "Ich kann persönlich sagen, dass ich mich besser fühle als je. Sehr viel haben mir der Wechsel zu Vive Targi Kielce und das Spiel in der Champions League innerhalb der letzten drei Jahre gegeben", erklärte Marcus Cleverly, dass auch sein Wechsel nach Polen großen Anteil daran habe, dass er nun im Kader der dänischen Auswahl stünde. Dabei lobt der Torhüter auch das gemeinsame Training mit Sławomir Szmal: "Das ist eine sehr große Persönlichkeit mit großer Erfahrung. Wir helfen uns in den gemeinsamen Einheiten und unterstützen uns nach Kräften." Cleverlys Einberufung war durchaus eine Überraschung, allerdings nur für die Experten, die die Leistungen des Schlussmanns von Kielce in den letzten Wochen nicht verfolgt haben. In Kielce blickt man aufgrund der zahlreichen Beteiligung mit Interesse nach Serbien, die aktuelle Pause wird aber auch genutzt, weitere Weichen zu stellen, um das Team einen weiteren Schritt nach vorne zu bringen. Sorgen bereitet allerdings das Niveau der polnischen Liga, wo es neben Vive Targi Kielce mit Wisła Płock nur ein zweites Team in der Spitze gibt - allerdings bereits auch mit sechs Punkten Abstand auf die Mannschaft von Bogdan Wenta, die bislang alle fünfzehn Rundenspiele für sich entscheiden konnte. Die Fortschritte in der Mannschaft und Ergebnisse wie die knappe Niederlage in Madrid oder der Sieg gegen die Füchse sorgen aber für weitere Hoffnung. Die Fans in Kielce glauben jedenfalls daran, dass ihr Team den Schritt unter die besten Teams Europas machen könne und auch die gesamte Region steht hinter dem Projekt. "In dieser Region leben alle Handball", so die Verantwortlichen.Quelle: www.handball-word.com

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